Einsätze 2021

29.12.2021: Brandeinsatz: Gebäudebrand

Am Abend des 29.12.2021 wurden wir um 19:03 Uhr zu einem Wohngebäudebrand in Osterhusen alarmiert.
Nur wenige Meter vom Feuerwehrhaus war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer
Doppelhaushälfte gekommen.
Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer auf das Wohnzimmer des Gebäudes begrenzt werden. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und rasch ablöschen. Durch ein Fenster wurde eine Abluftöffnung geschaffen und mit einem zweiten Strahlrohr von aussen gelöscht. Ein weiterer Trupp kontrollierte die angrenzende Haushälfte mit einer Wärmebildkamera ob sich das Feuer eventuell ausbreitet. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch etwas hin, da einige Glutnester in den Möbeln abgelöscht werden mussten.
Ein Teil des Brandgutes wurde durch das Fenster nach draussen gebracht und dort endgültig abgelöscht.
Abschließend wurde das Obergeschoss noch überprüft und das Gebäude mit einem Lüfter vom Brandrauch befreit. Die Haushälfte ist durch die Brandeinwirkung und den Rauchschaden derzeit unbewohnbar. Der Bewohner und sein Hund blieben unverletzt. Gegen 21:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Osterhusen, Hinte, Loppersum, Suurhusen, Groß-Midlum und Norden (mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises), das DRK Hinte und Loppersum, der Energieversorger und die Polizei.
 

Videobeitrag NonstopNews Norden


22.12.2021: Brandeinsatz: gemeldeter Zimmerbrand

Heute Morgen wurden wir um 4:53Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Hinte, Loppersum und Suurhusen, sowie den DRK-Bereitschaften Hinte und Loppersum zu einem gemeldeten Zimmerbrand nach Suurhusen alarmiert.

Kurz nachdem die ersten Einsatzkräfte ausgerückt waren, wurde der Einsatz für die Feuerwehren der Gemeinde Hinte abgebrochen. Bei der Notrufmeldung war es zu einem Missverständnis gekommen. Der tatsächliche Einsatzort war in der Nachbargemeinde Krummhörn, in der es einen identischen Straßennamen gibt. Somit konnten die zahlreich angerückten Einsaztkräfte nach wenigen Minuten zurück ins warme Bett.


17.12.2021: Amtshilfe: Personensuche in Upgant-Schott

Am späten Nachmittag wurden wir zur Unterstützung der Polizei mit der Drohnengruppe in die Gemeinde Brookmerland nach Upgant-Schott alarmiert. Vor Ort galt eine Person als vermisst. Nach einer kurzen Lageeinweisung durch den Einsatzleiter wurden die Drohnen der Feuerwehr Norden und unsere Drohne in Abschnitte eingeteilt und die Suche begann.

Wir waren mit neun Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz abgebrochen werden, da die Person wohlauf gefunden wurde.

 

Bild: Manuel Goldenstein (Kreispressesprecher)

 

Hier der Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes Aurich:

 

Feuerwehr unterstützt bei Personensuche in Upgant-Schott
Am späten Freitagnachmittag erging ein Notruf bei der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland ein, bei dem eine männliche Person berichtete, er sei mit dem Rad gestürzt und könne daraus resultierend nicht mehr laufen. Seinen Aufenthaltsort konnte er nur wage mitteilen. Anhaltspunkt war der Wilde-Äcker-Weg in Upgant-Schott (LK Aurich). Der Rettungsdienst des Landkreises Aurich fuhr die Einsatzstelle an, fand jedoch keine verunfallte Person vor. Obwohl mehrere Straßenabschnitte mit der ebenfalls hinzugezogenen Polizei des Polizeikommissariats Norden abgefahren wurde, blieb die Suche erfolglos, sodass die Polizei aufgrund des medizinischen Notfalls eine Personensuche einleitete.
Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr alarmiert, mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich, stationiert bei der Feuerwehr Norden. Dieses Fahrzeug hat eine Drohne verlastet. Ebenfalls wurde die Feuerwehr-Drohnengruppe Osterhusen und die Feuerwehr Upgant-Schott alarmiert. Drei Drohnen der Feuerwehren flogen verschiedene Suchsektoren ab. Einsatzkräfte fuhren bekannte Aufenthaltsorte der betroffenen Person an und sind mit den Löschfahrzeugen und eingesetzten Suchscheinwerfern die Straßen und Wege abgefahren. Teilweise befanden sich Einsatzkräfte auch fußläufig in der Suche. Gegen 19 Uhr konnte der Einsatz für alle Beteiligten abgebrochen werden, da die Person wohlauf aufgefunden werden konnte.
Thorsten Frielinghaus von der Polizei Norden bedankt sich bei der Feuerwehr für die Unterstützung, er sagt „Die Feuerwehren haben das entsprechende Equipment und können viele Einsatzkräfte für derartige Einsatzlagen mobilisieren. Dieses ist für die Polizei eine hervorragende Unterstützung, die immer in einer sehr guten Zusammenarbeit funktioniert.“
Text: Manuel Goldenstein

 


19.11.2021: Herbstübung: Feuer in der Kirche Groß-Midlum

Heute Abend fand in Groß-Midlum die Herbstübung der Gemeindefeuerwehr Hinte statt.
Angenommen wurde ein Feuer in der Kirche mit extremer Rauchentwicklung. Eine Jugendgruppe wurde im Gebäude vermisst.
Der Schwerpunkt dieser Übung lag auf dem Umgang mit der Örtlichkeit, da kein Fahrzeug direkt anfahren konnte. Zur Kirche führen nur Fußwege. Daher mussten die fünf Feuerwehren koordiniert anfahren und viele Schläuche verlegen um zum Brandobjekt zu kommen.
Wir nahmen mit 24 Einsatzkräften an der Übung teil. Zu unseren Aufgaben zählten die Brandbekämpfung und Menschenrettung, sowie die Arbeit in der IUK-Gruppe. Als Teil der IUK-Gruppe wurde unsere Drohne zur Lagedarstellung aus der Luft genutzt.
Nach rund 90 Minuten war die Einsatzübung für die insgesamt rund 85 Einsatzkräfte beendet.

 

Bilder: FF Osterhusen + M. Schuster (FF Groß-Midlum)


30.10.2021: Einsatzübung: Personensuche in Wiesmoor

Am Samsatg wurden wir gegen 14:40Uhr zu einem Drohneneinsatz alarmiert. Hierbei handelte es sich um eine Einsatzübung, ausgearbeitet von Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor.

 

Bericht der Kreisfeuerwehr:

Groß angelegte Personensuche in Wiesmoor

 

Mehrere Drohneneinheiten aus den ostfriesischen Landkreisen Aurich, Leer, Wittmund und der kreisfreien Stadt Emden, die DRK Bereitschaft Aurich, sowie die DRV Rettungshundestaffel Ems-Jade aus dem benachbarten Landkreis Friesland kamen am Samstagnachmittag auf dem Gelände des Gründerzentrums in Wiesederfehn zusammen, um das gemeinsame Vorgehen bei einer groß angelegten Personensuche zu trainieren. Dabei wurden sie auch von Feuerwehren der angrenzenden Gemeinde Friedeburg und der Feuerwehr Middels (Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich) unterstützt.
Als Ausgangslage wurde ein Verkehrsunfall mit einem Minibus auf der nahegelegenen Bundesstraße in Höhe des Felder Weges angenommen. Bei den Insassen des Fahrzeuges handelte es sich um eine größere Gruppe von Menschen mit Handicap, die nach dem Unfall unter starker Schockeinwirkung in verschiedene Richtungen davonliefen. Insgesamt wurden 14 Personen (dargestellt von Statisten aus den Feuerwehren Marx und Wiesmoor) vermisst. Daraufhin wurde um 14.30 Uhr Großalarm für die ostfriesischen Drohneneinheiten und weitere Rettungskräfte ausgelöst. Auch das Wetter spielte zu dieser Zeit mit – so verzog sich die dichte Bewölkung und der Regen hörte auf.
Auf dem Gelände des Gründerzentrums wurde mit dem Einsatzleitwagen 1 der Feuerwehr Wiesmoor und dem Einsatzleitwagen 2 aus Middels die Gesamteinsatzleitung eingerichtet, von wo aus der gesamte Übungseinsatz koordiniert wurde. Das großflächige Areal des Gründerzentrums diente dabei auch als zentrale Anlaufstelle für alle weiteren anrückenden Kräfte. Von hier aus wurden die verschiedenen Einheiten im weiteren Verlauf der Personensuche in die zugeteilten Einsatzabschnitte geschickt. Zudem baute das DRK dort einen Betreuungsplatz als Sammelstelle für die vermissten Personen auf.
Das Suchgebiet erstreckte sich über eine Fläche von knapp 14 Quadratkilometern rund um die fiktive Unfallstelle. Die betreffenden Bereiche nördlich und südlich der Bundesstraße wurden dabei aus der Luft abgesucht. Es handelte sich hierbei meist um landwirtschaftlich genutzte Flächen ohne größeren Baumbestand. Die Gesamteinsatzleitung teilte das Gebiet in mehrere Abschnitte ein, in denen die Drohnengruppen der Feuerwehren aus Wiesmoor, Ochtersum (Landkreis Wittmund), Osterhusen (Landkreis Aurich), Warsingsfehn (Landkreis Leer) und Emden eingesetzt wurden. Gegen 15.45 Uhr waren schließlich alle angeforderten Drohnen in Luft. Parallel dazu wurden auch fünf Rettungshundeführer der DRV Rettungshundestaffel Ems-Jade mit ihren Flächensuchhunden im östlich der Unfallstelle gelegenen Gebiet des Hopelser Waldes eingesetzt. Während die Drohnen schneller über den Freiflächen unterwegs waren, konnten die Suchhunde im bewaldeten Gebiet schneller und effektiver vorankommen. Auf diese Weise ergänzten sich luft- und bodengebundene Einheiten in dem riesigen Suchgebiet optimal. So dauerte es nicht lange, bis die erste vermisste Person durch eine Drohne in der Nähe der angenommenen Unfallstelle ausfindig gemacht werden konnte. Auch die Rettungshunde meldeten im weiteren Verlauf drei gefundene Personen im Hopelser Wald. Um 17.37 Uhr erreichte die Einsatzleitung schließlich die Meldung, dass alle 14 vermissten Menschen gefunden und an das DRK zur weiteren Betreuung übergeben wurden. Somit konnten alle Einheiten die an sie gestellten Aufgaben erfüllen. Insgesamt waren gut 100 Einsatzkräfte verschiedener Rettungsorganisationen an der Übung beteiligt.
Die anschließende Manöverkritik im Feuerwehrhaus Wiesmoor fiel überwiegend positiv aus. Es wurden einige wenige Punkte – unter anderem bei der Einsatzstellenkommunikation – angesprochen, die noch Optimierungspotenzial bieten. Auch vor dem Hintergrund, dass bei einer solchen Lage im Realeinsatz wesentlich mehr Rettungskräfte zum Einsatz kommen würden, die den Einsatzstellenfunk zusätzlich nutzen.
Text & Bilder: Jan-Marco Bienhoff 

Videobeitrag von Ostfriesen.TV:


06.10.2021: Hilfeleistung: Gefahrgutunfall in Dornum

Am Mittwoch kam gegen Mittag ein LKW, beladen mit Gefahrgut, aus ungeklärter Ursache von der Straße ab und kippte in den Straßengraben. Glücklicherweise konnte der Fahrer das Führerhaus unverletzt verlassen.

 

Da es sich bei der Ladung um ein Gasgemisch aus Butan und Propan gehandelt hat, wurden neben den örtlich zuständigen Feuerwehren der Gemeinde Dornum (FF Neßmersiel, FF Nesse und FF Dornum) der Rüstwagen der Feuerwehr Norden, der Gefahrgutzug des Landkreises Aurich aus Sandhorst und die Führungsgruppe der CBRN-Komponente Landkreis Aurich aus Osterhusen alarmiert. Im weiteren Verlauf wurde die DRK-Bereitschaft Dornum zur Verpflegung der Einsatzkräfte alarmiert.

 

Bei ersten Messungen der Umgebungsluft konnte kein Leck am verunfallten LKW festgestellt werden, sodass ein Teil der örtlichen Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnte. Vor Ort blieb ein Fahrzeug der Feuerwehr Dornum um den Brandschutz sicherzustellen und die Feuerwehr Neßmersiel zur Absperrung der Einsatzstelle. Der Gefahrgutzug blieb an der Absperrgrenze in Bereitstellung. Durch die Straßenmeisterei wurde eine Sperrung der Störtebeckerstraße aufgebaut und eine Umleitung eingerichtet.

 

Gegen 16 Uhr traf ein Bergeunternehmen ein, um den LKW wieder auf die Straße zu stellen. Die Bergemaßnahmen wurden von der Absperrgrenze aus mit den Drohnen der Feuerwehr Osterhusen und der Feuerwehr Norden aus der Luft überwacht. Hier haben sich die "Augen in der Luft" sehr gut bewährt und lieferten der Einsatzleitung Livebilder der Bergung aus sicherer Entfernung.

 

Nach gut drei Stunden stand der LKW ohne Zwischenfälle wieder auf der Straße und wurde von einem Abschleppunternehmen in eine Werkstatt gebracht. Nach Reinigung der Straße und der eingesetzten Gerätschaften wurde gegen 21 Uhr die Straßensperrung aufgehoben.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr mit rund 60 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen, das DRK mit 5 Helfern und einem Fahrzeug sowie die Polizei aus Norden

18.09.2021: Brandeinsatz: Schuppenbrand in Groß-Midlum

 

Um 1:58 Uhr in der Nacht zu Samstag, wurden die Feuerwehren Groß-Midlum, Loppersum, Hinte und Osterhusen, sowie die DRK Bereitschaften Loppersum und Hinte zu einem Schuppenbrand nach Groß-Midlum alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Es wurden mehrere Trupps unter Atemschutzgerät zur Brandbekämpfung eingesetzt, die das Feuer schnell unter Kontrolle brachten. Die Feuerwehren waren mit rund 80 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen vor Ort. Die DRK Bereitschaften Loppersum und Hinte standen mit zwei Krankentransportwagen bereit, um die Einsatzkräfte sanitätsdienstlich abzusichern, verletzt wurde aber niemand. Auch die Polizei war vor Ort. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Gegen 5:30 Uhr konnten auch die letzten Einsatzkräfte wieder zu ihrem Standorten zurückkehren und den Einsatz nachbereiten. Am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr musste die Feuerwehr Groß-Midlum erneut ausrücken um wieder entfachte Glutnester zu löschen.

 

Bericht: Florian Janssen (Pressewart Feuerwehr Loppersum)


12.08.2021: Amtshilfe: Personensuche in Hinte

Am späten Abend um 23:42 Uhr wurden die Feuerwehren Hinte, Loppersum und Osterhusen zur Unterstützung der Polizei nach Hinte gerufen. Nach Informationen der Polizei galt eine Person als vermisst. Am Feuerwehrhaus in Hinte wurden die Einsatzkräfte in die Lage eingewiesen.

Nach einem Hinweis fuhren die Polizei, ein Fahrzeug der Feuerwehr Hinte und die Drohnengruppe aus Osterhusen den Punkt an, an dem die Person das letzte Mal gesehen wurde. Die Drohne flog das nähere Umfeld und ein Gewässer ab, während die Polizei weiteren Hinweisen nachging. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz abgebrochen werden, da die Person gefunden wurde. Alle weiteren Einsatzkräfte die am Feuerwehrhaus in Hinte mit 9 Fahrzeugen in Bereitstellung standen und der ELW 2 aus Norden konnten somit den Einsatz beenden.  


02.08.2021: Amtshilfe: Personensuche in Emden

Zur Unterstützung der Drohnengruppe der Feuerwehr Emden wurden wir um 21.26Uhr alarmiert. Auf Anforderung  der Polizei wurde bei der Suche einer vermissten Person unterstützt. Nach Ankunft an der Einsatzstelle bekamen wir einen Suchabschnitt zugeteilt, den wir mit unserer Drohne absuchen sollten. Kurz nach dem Start der Drohne hat die Polizei den Einsatz abgebrochen, da neue Erkenntnisse zum vermeintlichen Aufenthaltsort der Person vorlagen.

Daraufhin konnten die 5 Einsatzkräfte aus Osterhusen die Einsatzstelle nach rund 45 Minuten wieder verlassen.


17.07.2021: Amtshilfe: Personensuche in der Krummhörn

Am frühen Morgen um 02:15Uhr wurde die Drohnengruppe zur Amtshilfe der Polizei in die Gemeinde Krummhörn alarmiert. Vor Ort galt eine Person als vermisst. Noch während der Lageeinweisung und Einteilung des Suchgebiets für unsere Drohne kam die Meldung das die Person gefunden wurde.

Somit konnten die sechs Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus Osterhusen nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen.


09.03.2021: Hilfeleistung: Amtshilfe mit der Drohne

keine weiteren Informationen...


16.02.2021: Hilfeleistung: Personensuche in wiesmoor

Am Dienstagabend gegen 21:45Uhr wurde unsere Drohnengruppe nach Wiesmoor alarmiert. Im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei sollte bei einer Personensuche unterstützt werden. Neben den Feuerwehren aus Wiesmoor und Marcardsmoor wurden zur Unterstützung die Rettungshundestaffel des DRK und die Drohnengruppen aus dem LK Wittmund (Ochtersum), aus Norden und Osterhusen angefordert.

Noch während der Anfahrt zum Einsatzort kam von der Einsatzleitung die Rückmeldung das die Person gefunden wurde und der Einsatz konnte somit abgebrochen werden. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die 8 Einsatzkräfte aus Osterhusen beendet.


08.02.2021: Hilfeleistung: Ölschaden im Gewerbegebiet

Am Montagnachmittag wurden wir gegen 15 Uhr mit dem Stichwort "Ölschaden klein" in die Gewerbestraße alarmiert. Vor Ort kam es durch einen bislang unbekannten Verursacher zu einer rund 800m langen Öl- oder Dieselspur.

Zunächst wurden die Gefahrenpunkte wie z.B. Kreuzungen und Kurven abgesichert und anschließend wurde Ölbindemittel aufgetragen. Die Reinigung der Straße übernahm im Anschluß eine Fachfirma.

Nach gut eineinhalb Stunden konnte der Einsatz für die 12 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus Osterhusen beendet werden. Weitere im Feuerwehrhaus bereit stehende Kräfte brauchten nicht tätig werden.


14.01.2021: Hilfeleistung: schwerer Verkehrsunfall

Der zweite Einsatz in diesem Jahr ließ nicht lange auf sich warten. Heute Morgen wurden wir gegen 07:15 Uhr mit den Feuerwehren Loppersum und Hinte zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B210 nach Suurhusen alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatten die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwehr Emden die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Lagebesprechung blieb lediglich die Feuerwehr Loppersum vor Ort um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen und die Unfallstelle für die Polizei auszuleuchten. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für uns beendet. 

 

Bericht der Kreisfeuerwehrpressestelle:

 

Schwerer Verkehrsunfall auf B210

Mit der Meldung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurden heute Morgen um kurz nach 07 Uhr, der Hilfeleistungszug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft, die Iuk Gruppe, die Ortsfeuerwehr Stadtmitte, der Rettungsdienst, die Polizei und die Feuerwehren Loppersum, Hinte und Osterhusen alarmiert.  Auf der B210 zwischen Emden und Suurhusen hatte es aus bisher unbekannten Gründen eine Kollision zwischen einem PKW und einem LKW gegeben. Durch den Aufprall wurde der PKW stark beschädigt und von der Fahrbahn geschleudert. Durch den Unfallmechanismus wurde der Fahrer des PKW schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Am LKW entstand hoher  Sachschaden, wodurch der Fahrer leicht verletzt wurde.

Für den Rettungsdienst wurde dann ein Zugang in Zusammenarbeit der Feuerwehren zur Person geschaffen, um diese erstversorgen zu können. Anschließend wurde das Dach und die Fahrertür des PKW mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät entfernt und die schwerverletzte Person befreit. Die Person wurde daraufhin mit einem Rettungswagen an den Flugplatz Emden gebracht, wo bereits der Rettungshubschrauber Christoph 26 wartete, um die Person in eine Spezialklinik fliegen zu können.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die B210 ist seit kurz nach 07 Uhr zwecks Unfallaufnahme voll gesperrt.

Nach etwa 3 Stunden, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. 

Zu den Feuerwehren waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug , die Polizei und die Untere Wasserbehörde des Landkreis Aurich im Einsatz.

 

Text: Lars Brüning, Feuerwehr Emden & Florian Janssen, Feuerwehr Loppersum

Bilder: Feuerwehr Emden und Michael Redenius (Feuerwehr Osterhusen)


13.01.2021 Hilfeleistung: Personensuche in Ihlow

Zu unserem ersten Einsatz im Jahr 2021 wurden wir heute am späten Nachmittag mit unserer Drohnengruppe in die Gemeinde Ihlow alarmiert. Hier galt es die örtlichen Einsatzkräfte mit der Drohne aus der Luft zu unterstützen.

 

Bericht der Gemeindefeuerwehr Ihlow:

Zur Unterstützung der Polizei, die im Ihlower Ortsteil Westersander (LK Aurich) nach einer weiblichen, orientierungslosen Person gesucht hat, wurden am Mittwochnachmittag gegen 16:30 Uhr die Feuerwehren aus Weene und Ihlowerfehn, sowie ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und die Drohnengruppe aus Wiesmoor alarmiert. 
Zur Einsatzkoordination wurde der Einsatzleitwagen 2 aus Middels und nach einer kurzen Lagebesprechung zusätzliche Einheiten wie die Hundestaffeln aus Aurich und Friesland, weitere Drohnengruppen aus Emden, Wittmund, Norden und Osterhusen zu dem Einsatz alarmiert.
Nachdem die etwa 60 Einsatzkräfte, die Drohne aus Wiesmoor und die Auricher Hundestaffel der DRK Bereitschaft in verschiedene Suchgebiete aufgeteilt wurden und mit der Suche begonnen haben, meldete der Polizeihubschrauber nach kurzer Zeit den Fund einer Person in der Nähe eines Feldweges an der Westersander Straße.
Umgehend wurden Kräfte der Feuerwehr und Rettungssanitäter des DRK zur Fundstelle gerufen um zu überprüfen, ob es sich dabei um die gesuchte Person handelt. 
Zeitgleich wurde ein Rettungswagen zur Einsatzstelle angefordert um eine mögliche Versorgung zu gewährleisten. 
Wenig später konnte das Auffinden der Person bestätigt und damit der Einsatz für alle noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte abgebrochen werden.
Die Person konnte dann dem Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gefahren werden.
Nach etwa 2 Stunden konnte der Einsatz beendet und die Gerätehäuser der verschiedenen Einheiten wieder angefahren werden.
Text: Pascal Coordes