Einsätze 2019

31.10.2019: Amtshilfe für die Polizei in der Gemeinde Hage

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund:
 
Hage - Unklare Spurenlage beschäftigt Polizei und Feuerwehr mehrere Stunden
 
Am Donnerstagvormittag stellte eine Streifenwagenbesatzung der Norder Polizei gegen 9:15 Uhr eine größere, vermeintliche Blutlache auf der Küstenbahnstraße im Bereich Hage fest.
Nach einer ersten Bewertung der Spurenlage war ein strafbarer Hintergrund und die schwere Verletzung eines Menschen nicht auszuschließen. Auch ein Unfallgeschehen wurde als möglich erachtet. Vorsorglich wurden Experten zur Spurensicherung hinzugezogen. Darüber hinaus wurden eine Drohne und Spürhunde eingesetzt, um auszuschließen, dass sich im Nahbereich eine verletzte, nicht ansprechbare Person befinden könnte. Die Absuche mit Unterstützung der Feuerwehr Hage verlief ebenso negativ wie die Überprüfung der Krankenhäuser.
Laboruntersuchungen sollen nun Aufschluss darüber bringen, ob es sich um menschliches oder tierisches Blut handelt. Auch eine perfide "Halloweenaktion" ist nicht völlig abwegig.
Die Polizeiinspektion Aurich / Wittmund war mit insgesamt sieben Fahrzeugen vor Ort, die Küstenbahnstraße war für vier Stunden gesperrt.
Zeugen, die Hinweise auf die Entstehung dieser "Blutlache" geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Aurich zu melden unter Telefon 04941 606215.
 
Text: Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
 
Nachtrag des Kreisfeuerwehrverband Aurich e.V.:
In diesem  Einsatz befand sich die Feuerwehr-Drohnengruppe der Feuerwehr Osterhusen.
Quelle: Bericht des Kreisfeuerwehrverband Aurich e.V.

15.09.2019: Hilfeleistung Personensuche in Spekendorf

Am Sonntagabend gegen 18:15 Uhr wurden wir zum zweiten Einsatz mit unserer Drohne alarmiert. Auf Nachforderung der Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurden wir zur Unterstützung nach Aurich / Spekendorf alarmiert. Dort galt eine Person als vermisst. Noch während der Anfahrt kam von der Einsatzstelle die Rückmeldung das die Person gefunden wurde und wir konnten daraufhin unseren Einsatz abbrechen. 

07.09.2019: Hilfeleistung; Personensuche in der Krummhörn

Am Samstagabend wurden wir zu unserem ersten Einsatz mit unserer Drohne in die Nachbargemeinde Krummhörn alarmiert. In Greetsiel galt eine Person als vermisst. Gegen 22:30 Uhr rückten 3 Kameraden mit dem ELW aus, gegen 03:00 Uhr wurde wieder Einfahrt gemeldet.
Presseinformation der Feuerwehr Krummhörn:
Ein Großeinsatz hat von Samstag auf Sonntag fast alle Krummhörner Feuerwehren sowie die Feuerwehr Norden mit dem Einsatzleitwagen-2, die Drohnengruppen der Feuerwehren Wiesmoor, Emden und Osterhusen und die Rettungshundestaffel des DRK Aurich sowie die Rettungshundestaffel Ems-Jade beschäftigt. Ein an Demenz erkrankter 75 Jähriger Urlauber war seit den Nachmittagsstunden nicht mehr gesehen worden. Zuletzt wurde er in Greetsiel gesehen. Zunächst wurde die Führungsschleife der Feuerwehr Krummhörn- Nord und die Einsatzleitwagen-Gruppe um 21:25 Uhr zu einer Personensuche zum Feuerwehrhaus nach Greetsiel alarmiert. Vor Ort traf man sich mit der Polizei und besprach das weitere Vorgehen. Nach und nach wurden die Feuerwehren Krummhörn-Nord, Visquard und die Feuerwehr Krummhörn-Ost alarmiert. Zusätzlich wurden auch die Drohnengruppen der Feuerwehren Wiesmoor und Emden sowie die Rettungshundestaffel des DRK Aurich und die Rettungshundestaffel Ems-Jade alarmiert. Im Anschluss entschied man sich auch die Drohnengruppe der Feuerwehr Osterhusen alarmieren zu lassen.
Greetsiel sowie das gesamte Greetsieler Umland wurde in Suchabschnitte eingeteilt, in denen die Einsatzkräfte und die Drohnengruppen tätig wurden. Die Zusammenarbeit funktionierte erstklassig.
Aus der Luft mit Hilfe von Drohnen, von der Wasserseite mit einem Boot und auch zu Fuß und mit der Hilfe von Vierbeinern wurde nach dem vermissten Urlauber gesucht. 
 
Im Einsatzverlauf gab es vermehrt Meldungen aus der Bevölkerung, die die gesuchte Person augenscheinlich gesehen haben. Das Suchgebiet wurde auf die gesamte Krummhörn ausgedehnt. Dementsprechend wurden neue Suchabschnitte gebildet und die Feuerwehren Krummhörn-Süd und Pewsum-Woltzeten nachgefordert.
Nach etwa 4 1/2 Stunden intensiver Suche wurde die vermisste Person dann nach einem weiteren Hinweis aus der Bevölkerung von der Feuerwehr lebend zwischen Hamswehrum und Upleward aufgefunden. Der Rettungsdienst brachte den 75-jährigen dann in ein Krankenhaus.
Im Anschluss versorgte die Feuerwehr Krummhörn-West die Einsatzkräfte mit einer warmen Mahlzeit sowie Getränken.
Im Einsatz waren insgesamt 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr, von Rettungshundestaffeln und der Polizei. Sechs von insgesamt sieben Krummhörner Feuerwehren waren bei diesem Einsatz beteiligt.
Text: Kilian Peters; Feuerwehr Krummhörn