Einsätze 2021

14.01.2021: Hilfeleistung: schwerer Verkehrsunfall

Der zweite Einsatz in diesem Jahr ließ nicht lange auf sich warten. Heute Morgen wurden wir gegen 07:15 Uhr mit den Feuerwehren Loppersum und Hinte zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B210 nach Suurhusen alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatten die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwehr Emden die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Lagebesprechung blieb lediglich die Feuerwehr Loppersum vor Ort um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen und die Unfallstelle für die Polizei auszuleuchten. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für uns beendet. 

 

Bericht der Kreisfeuerwehrpressestelle:

 

Schwerer Verkehrsunfall auf B210

Mit der Meldung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurden heute Morgen um kurz nach 07 Uhr, der Hilfeleistungszug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft, die Iuk Gruppe, die Ortsfeuerwehr Stadtmitte, der Rettungsdienst, die Polizei und die Feuerwehren Loppersum, Hinte und Osterhusen alarmiert.  Auf der B210 zwischen Emden und Suurhusen hatte es aus bisher unbekannten Gründen eine Kollision zwischen einem PKW und einem LKW gegeben. Durch den Aufprall wurde der PKW stark beschädigt und von der Fahrbahn geschleudert. Durch den Unfallmechanismus wurde der Fahrer des PKW schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Am LKW entstand hoher  Sachschaden, wodurch der Fahrer leicht verletzt wurde.

Für den Rettungsdienst wurde dann ein Zugang in Zusammenarbeit der Feuerwehren zur Person geschaffen, um diese erstversorgen zu können. Anschließend wurde das Dach und die Fahrertür des PKW mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät entfernt und die schwerverletzte Person befreit. Die Person wurde daraufhin mit einem Rettungswagen an den Flugplatz Emden gebracht, wo bereits der Rettungshubschrauber Christoph 26 wartete, um die Person in eine Spezialklinik fliegen zu können.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die B210 ist seit kurz nach 07 Uhr zwecks Unfallaufnahme voll gesperrt.

Nach etwa 3 Stunden, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. 

Zu den Feuerwehren waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug , die Polizei und die Untere Wasserbehörde des Landkreis Aurich im Einsatz.

 

Text: Lars Brüning, Feuerwehr Emden & Florian Janssen, Feuerwehr Loppersum

Bilder: Feuerwehr Emden und Michael Redenius (Feuerwehr Osterhusen)


13.01.2021 Hilfeleistung: Personensuche in Ihlow

Zu unserem ersten Einsatz im Jahr 2021 wurden wir heute am späten Nachmittag mit unserer Drohnengruppe in die Gemeinde Ihlow alarmiert. Hier galt es die örtlichen Einsatzkräfte mit der Drohne aus der Luft zu unterstützen.

 

Bericht der Gemeindefeuerwehr Ihlow:

Zur Unterstützung der Polizei, die im Ihlower Ortsteil Westersander (LK Aurich) nach einer weiblichen, orientierungslosen Person gesucht hat, wurden am Mittwochnachmittag gegen 16:30 Uhr die Feuerwehren aus Weene und Ihlowerfehn, sowie ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und die Drohnengruppe aus Wiesmoor alarmiert. 
Zur Einsatzkoordination wurde der Einsatzleitwagen 2 aus Middels und nach einer kurzen Lagebesprechung zusätzliche Einheiten wie die Hundestaffeln aus Aurich und Friesland, weitere Drohnengruppen aus Emden, Wittmund, Norden und Osterhusen zu dem Einsatz alarmiert.
Nachdem die etwa 60 Einsatzkräfte, die Drohne aus Wiesmoor und die Auricher Hundestaffel der DRK Bereitschaft in verschiedene Suchgebiete aufgeteilt wurden und mit der Suche begonnen haben, meldete der Polizeihubschrauber nach kurzer Zeit den Fund einer Person in der Nähe eines Feldweges an der Westersander Straße.
Umgehend wurden Kräfte der Feuerwehr und Rettungssanitäter des DRK zur Fundstelle gerufen um zu überprüfen, ob es sich dabei um die gesuchte Person handelt. 
Zeitgleich wurde ein Rettungswagen zur Einsatzstelle angefordert um eine mögliche Versorgung zu gewährleisten. 
Wenig später konnte das Auffinden der Person bestätigt und damit der Einsatz für alle noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte abgebrochen werden.
Die Person konnte dann dem Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gefahren werden.
Nach etwa 2 Stunden konnte der Einsatz beendet und die Gerätehäuser der verschiedenen Einheiten wieder angefahren werden.
Text: Pascal Coordes