Einsätze 2021

18.09.2021: Brandeinsatz: Schuppenbrand in Groß-Midlum

 

Um 1:58 Uhr in der Nacht zu Samstag, wurden die Feuerwehren Groß-Midlum, Loppersum, Hinte und Osterhusen, sowie die DRK Bereitschaften Loppersum und Hinte zu einem Schuppenbrand nach Groß-Midlum alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Es wurden mehrere Trupps unter Atemschutzgerät zur Brandbekämpfung eingesetzt, die das Feuer schnell unter Kontrolle brachten. Die Feuerwehren waren mit rund 80 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen vor Ort. Die DRK Bereitschaften Loppersum und Hinte standen mit zwei Krankentransportwagen bereit, um die Einsatzkräfte sanitätsdienstlich abzusichern, verletzt wurde aber niemand. Auch die Polizei war vor Ort. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Gegen 5:30 Uhr konnten auch die letzten Einsatzkräfte wieder zu ihrem Standorten zurückkehren und den Einsatz nachbereiten. Am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr musste die Feuerwehr Groß-Midlum erneut ausrücken um wieder entfachte Glutnester zu löschen.

 

Bericht: Florian Janssen (Pressewart Feuerwehr Loppersum)


12.08.2021: Amtshilfe: Personensuche in Hinte

Am späten Abend um 23:42 Uhr wurden die Feuerwehren Hinte, Loppersum und Osterhusen zur Unterstützung der Polizei nach Hinte gerufen. Nach Informationen der Polizei galt eine Person als vermisst. Am Feuerwehrhaus in Hinte wurden die Einsatzkräfte in die Lage eingewiesen.

Nach einem Hinweis fuhren die Polizei, ein Fahrzeug der Feuerwehr Hinte und die Drohnengruppe aus Osterhusen den Punkt an, an dem die Person das letzte Mal gesehen wurde. Die Drohne flog das nähere Umfeld und ein Gewässer ab, während die Polizei weiteren Hinweisen nachging. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz abgebrochen werden, da die Person gefunden wurde. Alle weiteren Einsatzkräfte die am Feuerwehrhaus in Hinte mit 9 Fahrzeugen in Bereitstellung standen und der ELW 2 aus Norden konnten somit den Einsatz beenden.  


02.08.2021: Amtshilfe: Personensuche in Emden

Zur Unterstützung der Drohnengruppe der Feuerwehr Emden wurden wir um 21.26Uhr alarmiert. Auf Anforderung  der Polizei wurde bei der Suche einer vermissten Person unterstützt. Nach Ankunft an der Einsatzstelle bekamen wir einen Suchabschnitt zugeteilt, den wir mit unserer Drohne absuchen sollten. Kurz nach dem Start der Drohne hat die Polizei den Einsatz abgebrochen, da neue Erkenntnisse zum vermeintlichen Aufenthaltsort der Person vorlagen.

Daraufhin konnten die 5 Einsatzkräfte aus Osterhusen die Einsatzstelle nach rund 45 Minuten wieder verlassen.


17.07.2021: Amtshilfe: Personensuche in der Krummhörn

Am frühen Morgen um 02:15Uhr wurde die Drohnengruppe zur Amtshilfe der Polizei in die Gemeinde Krummhörn alarmiert. Vor Ort galt eine Person als vermisst. Noch während der Lageeinweisung und Einteilung des Suchgebiets für unsere Drohne kam die Meldung das die Person gefunden wurde.

Somit konnten die sechs Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus Osterhusen nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen.


09.03.2021: Hilfeleistung: Amtshilfe mit der Drohne

keine weiteren Informationen...


16.02.2021: Hilfeleistung: Personensuche in wiesmoor

Am Dienstagabend gegen 21:45Uhr wurde unsere Drohnengruppe nach Wiesmoor alarmiert. Im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei sollte bei einer Personensuche unterstützt werden. Neben den Feuerwehren aus Wiesmoor und Marcardsmoor wurden zur Unterstützung die Rettungshundestaffel des DRK und die Drohnengruppen aus dem LK Wittmund (Ochtersum), aus Norden und Osterhusen angefordert.

Noch während der Anfahrt zum Einsatzort kam von der Einsatzleitung die Rückmeldung das die Person gefunden wurde und der Einsatz konnte somit abgebrochen werden. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die 8 Einsatzkräfte aus Osterhusen beendet.


08.02.2021: Hilfeleistung: Ölschaden im Gewerbegebiet

Am Montagnachmittag wurden wir gegen 15 Uhr mit dem Stichwort "Ölschaden klein" in die Gewerbestraße alarmiert. Vor Ort kam es durch einen bislang unbekannten Verursacher zu einer rund 800m langen Öl- oder Dieselspur.

Zunächst wurden die Gefahrenpunkte wie z.B. Kreuzungen und Kurven abgesichert und anschließend wurde Ölbindemittel aufgetragen. Die Reinigung der Straße übernahm im Anschluß eine Fachfirma.

Nach gut eineinhalb Stunden konnte der Einsatz für die 12 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus Osterhusen beendet werden. Weitere im Feuerwehrhaus bereit stehende Kräfte brauchten nicht tätig werden.


14.01.2021: Hilfeleistung: schwerer Verkehrsunfall

Der zweite Einsatz in diesem Jahr ließ nicht lange auf sich warten. Heute Morgen wurden wir gegen 07:15 Uhr mit den Feuerwehren Loppersum und Hinte zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B210 nach Suurhusen alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatten die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwehr Emden die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Lagebesprechung blieb lediglich die Feuerwehr Loppersum vor Ort um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen und die Unfallstelle für die Polizei auszuleuchten. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für uns beendet. 

 

Bericht der Kreisfeuerwehrpressestelle:

 

Schwerer Verkehrsunfall auf B210

Mit der Meldung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurden heute Morgen um kurz nach 07 Uhr, der Hilfeleistungszug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft, die Iuk Gruppe, die Ortsfeuerwehr Stadtmitte, der Rettungsdienst, die Polizei und die Feuerwehren Loppersum, Hinte und Osterhusen alarmiert.  Auf der B210 zwischen Emden und Suurhusen hatte es aus bisher unbekannten Gründen eine Kollision zwischen einem PKW und einem LKW gegeben. Durch den Aufprall wurde der PKW stark beschädigt und von der Fahrbahn geschleudert. Durch den Unfallmechanismus wurde der Fahrer des PKW schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Am LKW entstand hoher  Sachschaden, wodurch der Fahrer leicht verletzt wurde.

Für den Rettungsdienst wurde dann ein Zugang in Zusammenarbeit der Feuerwehren zur Person geschaffen, um diese erstversorgen zu können. Anschließend wurde das Dach und die Fahrertür des PKW mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät entfernt und die schwerverletzte Person befreit. Die Person wurde daraufhin mit einem Rettungswagen an den Flugplatz Emden gebracht, wo bereits der Rettungshubschrauber Christoph 26 wartete, um die Person in eine Spezialklinik fliegen zu können.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die B210 ist seit kurz nach 07 Uhr zwecks Unfallaufnahme voll gesperrt.

Nach etwa 3 Stunden, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. 

Zu den Feuerwehren waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug , die Polizei und die Untere Wasserbehörde des Landkreis Aurich im Einsatz.

 

Text: Lars Brüning, Feuerwehr Emden & Florian Janssen, Feuerwehr Loppersum

Bilder: Feuerwehr Emden und Michael Redenius (Feuerwehr Osterhusen)


13.01.2021 Hilfeleistung: Personensuche in Ihlow

Zu unserem ersten Einsatz im Jahr 2021 wurden wir heute am späten Nachmittag mit unserer Drohnengruppe in die Gemeinde Ihlow alarmiert. Hier galt es die örtlichen Einsatzkräfte mit der Drohne aus der Luft zu unterstützen.

 

Bericht der Gemeindefeuerwehr Ihlow:

Zur Unterstützung der Polizei, die im Ihlower Ortsteil Westersander (LK Aurich) nach einer weiblichen, orientierungslosen Person gesucht hat, wurden am Mittwochnachmittag gegen 16:30 Uhr die Feuerwehren aus Weene und Ihlowerfehn, sowie ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und die Drohnengruppe aus Wiesmoor alarmiert. 
Zur Einsatzkoordination wurde der Einsatzleitwagen 2 aus Middels und nach einer kurzen Lagebesprechung zusätzliche Einheiten wie die Hundestaffeln aus Aurich und Friesland, weitere Drohnengruppen aus Emden, Wittmund, Norden und Osterhusen zu dem Einsatz alarmiert.
Nachdem die etwa 60 Einsatzkräfte, die Drohne aus Wiesmoor und die Auricher Hundestaffel der DRK Bereitschaft in verschiedene Suchgebiete aufgeteilt wurden und mit der Suche begonnen haben, meldete der Polizeihubschrauber nach kurzer Zeit den Fund einer Person in der Nähe eines Feldweges an der Westersander Straße.
Umgehend wurden Kräfte der Feuerwehr und Rettungssanitäter des DRK zur Fundstelle gerufen um zu überprüfen, ob es sich dabei um die gesuchte Person handelt. 
Zeitgleich wurde ein Rettungswagen zur Einsatzstelle angefordert um eine mögliche Versorgung zu gewährleisten. 
Wenig später konnte das Auffinden der Person bestätigt und damit der Einsatz für alle noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte abgebrochen werden.
Die Person konnte dann dem Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gefahren werden.
Nach etwa 2 Stunden konnte der Einsatz beendet und die Gerätehäuser der verschiedenen Einheiten wieder angefahren werden.
Text: Pascal Coordes